Integrative Körper-Psychotherapie

Integrative Körper-Therapie ist eine Therapieform, die methodenübergreifend arbeitet  und das klassische psychotherapeutische Gespräch um die Dimension der Wahrnehmung körperlicher und gefühlsmäßiger Vorgänge erweitert.

Hierbei wird davon ausgegangen, dass unterdrückte Gefühle, Erlebnisse (z.B. in der Kindheit) und Gedanken sowohl das psychische als auch das körperliche Erleben blockieren.
Dies äußert sich in einer Vielfalt von Beeinträchtigungen, die eine volle Entfaltung der menschlichen Lebensenergien behindern.

Die Integrative Körper-Psychotherapie arbeitet mit folgenden Ansätzen:
Der körperorientierte Ansatz
Bevor wir die Sprache oder das Denken zur Verfügung haben, nimmt der Körper positive wie auch negative Kontakte und Erlebnisse wahr, ordnet sie ein und speichert sie.
Durch das Einbeziehen des Körpers in die Therapie kann eine Brücke zu diesen - nicht nur vorsprachlichen - Erlebnissen geschlagen werden, was den therapeutischen Prozeß sehr unterstützen kann.

Der tiefenpsychologische Ansatz:
Die Psychodynamik des Menschen wird von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter betrachtet im Hinblick darauf, welche Fähigkeiten entwickelt werden konnten und auch, welche Schwierigkeiten - z.B. in zwischenmenschlichen Kontakten - sich aufgebaut haben.
Auf dem Hintergrund dieser Erkenntnisse lassen sich Gefühle und Verhaltensweisen zunächst erkennen, integrieren und häufig auch verändern.

Der gestalttherapeutische Ansatz:
Hier ist die soziale Dimension im Focus. Kontakt, Erleben und Experimentieren in den zwischenmenschlichen Beziehungen ist ein spannendes Unterfangen, welches neue Impulse setzen kann und möglicherweise neue Wege ebnet.